Schlaraffia

Die Schlaraffia ist eine Bruderschaft, die 1859 von Künstlern gegründet wurde und bis heute dem Standesdünkel der bestimmenden Klassen und den blasierten Eliten einen Spiegel vorhält (in Anlehnung an Till Eulenspiegel ). Das Stil-Mittel hierzu ist entfernt vergleichbar mit dem heutigen Kabarett. Allerdings wird unsere schlaraffische Ceremonie, das sogenannte “Spiel“, in den mittelalterlichen Kulissen eines idealisierten Rittertums aufgeführt.

Es ist ein Wechselspiel aller Beteiligter in Wort, Bild und Musik. Das Spiel wird von Rittern bestimmt, deren Hauptwaffen die Kunst -in jeglicher Form- und der Humor sind. Das schlaraffische Spiel auf dieser Basis kann “gefährliche“  Nebenwirkungen haben:


- es fördert die Herzensbildung,

- erweitert den geistigen Horizont,

- steigert die Hochschätzung menschlicher Tugenden,

- schärft den feinsinnigen -  auch manchmal spöttischen - Humor,

- und führt  zum WIR - “im schlimmsten Fall“ zu Freundschaften.

 

Der freundschaftliche Umgang miteinander sollte die Grund- Tugend eines jeden Schlaraffen sein.

Das Problem bei der Beschreibung ist -wie auch bei der Liebe:  Man kann Schlaraffia nicht erzählen, sondern nur erleben.
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Vertiefende Lektüre s. ALLSCHLARAFFIA